Solaranlagen in Kloster Veilsdorf (Landkreis Hildburghausen, Thüringen)
Die Region weist durchschnittlich 1 816 Stunden Sonneneinstrahlung pro Jahr auf. Zusätzlich werden etwa 142 sonnige Tage jährlich verzeichnet. Diese Messwerte stammen von der Station Lautertal‑Oberlauter, die sich in einer Entfernung von 16,5 km befindet und regionalen Sonneneinstrahlungsdaten abbildet.
Die tatsächliche Eignung einer Solaranlage hängt von individuellen Gebäude- und Dachfaktoren ab, wie der Neigung, Ausrichtung und Verschattung. Nur unter Berücksichtigung dieser Parameter lässt sich die Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen.
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Geeignetheit und Einflussfaktoren
Die verfügbare Dachfläche bestimmt die mögliche Größe der Solaranlage, da mehr Module auf einer größeren Fläche installiert werden können.
Die Ausrichtung und Neigung des Daches beeinflussen den Ertrag, weil sie bestimmen, wie viel Sonnenlicht von den Modulen aufgenommen wird. Eine südliche Ausrichtung mit moderater Neigung führt in der Regel zu einem höheren Ertrag als eine östliche oder westliche Lage mit geringer Neigung.
Verschattung durch umliegende Gebäude oder Bäume sowie der Zustand des Daches wirken sich ebenfalls auf die Leistung aus, weil sie die Lichtmenge reduzieren und bei Beschädigungen die Lebensdauer der Module verkürzen können. Diese Faktoren werden bei einer Machbarkeitsprüfung berücksichtigt.
Wichtige Kostenfaktoren
Die Größe der Solaranlage ist ein wesentlicher Faktor für die Gesamtkosten. Größere Anlagen erfordern mehr Module und damit auch einen höheren Materialaufwand sowie zusätzliche Arbeitsstunden bei der Installation.
Ein Batteriespeicher erhöht die Anschaffungskosten, da zusätzlich Batteriezellen, ein Speichercontroller und weitere elektrische Komponenten benötigt werden. Die Größe des Speichers bestimmt dabei den Umfang dieser zusätzlichen Ausgaben.
Der Montageaufwand variiert je nach Dachart. Auf Flachdächern ist häufig eine größere Fundamentierung nötig, während auf Schräg- oder Steildächern die Module in unterschiedlichen Winkeln angebracht werden müssen. Zusätzlich beeinflussen die vorhandenen Elektroarbeiten – etwa das Anbringen von Wechselrichtern und Leitungen – den Arbeitsaufwand und damit die Kosten.
Lokale Solar-Kennzahlen für Kloster Veilsdorf
Sonnenstunden pro Jahr: 1816
Sonnige Tage pro Jahr: 142
Messstation mit Entfernung zur Messstation: Lautertal-Oberlauter, 16.5 km
Hinweis: Daten basieren auf Angaben der Solardaten-Orientierung.
Sonnenschein im Jahresverlauf in Kloster Veilsdorf
Kloster Veilsdorf erhält jährlich etwa 1816 Stunden sonniger Licht. In diesem Zeitraum fallen rund 142 Tage mit klaren Bedingungen. Diese Werte geben einen guten Überblick über die Sonneneinstrahlung in der Region.
Frühling bringt eine moderate Sonnenscheindauer von durchschnittlich 6,33 Stunden pro Tag. In dieser Jahreszeit gibt es etwa 46 Tage mit deutlich sonnigem Wetter. Die Tage sind damit gut geeignet für Aktivitäten im Freien.
Sommer ist die sonnenreichste Zeit des Jahres. Durchschnittlich erreichen die Tage 8,22 Stunden klarer Sonnenscheindauer. In dieser Periode gibt es rund 58 sonnige Tage.
Herbst verzeichnet eine Abnahme der Tageslichtdauer auf durchschnittlich 3,73 Stunden. Die Anzahl der sonnigen Tage sinkt dabei auf etwa 25. Dennoch bleibt die Region mit einer guten Sonneneinstrahlung ausgestattet.
Winter ist die kühlste und sonnenärmste Jahreszeit. Durchschnittlich liegen die Tageslichtstunden bei nur 1,55 Stunden. In dieser Zeit gibt es lediglich 11 Tage mit deutlich sonnigem Wetter.
Datenquelle und Hinweis
Die hier dargestellten Wetter- und Solarwerte dienen ausschließlich der Orientierung.
Quelle: OpenData DWD. Die Daten stammen von der nächstgelegenen Messstation Lautertal-Oberlauter, die 16,5 km entfernt liegt. Für die letzten fünf Jahre liegt die Solardatenabdeckung bei mindestens 80 %.
Die Werte geben keine verlässliche Aussage über zukünftiges Wetter wieder.
