Das
Eichsfeld ist ein Landstrich mit einem eigenständigen Kulturraum, gelegen zwischen Harz, Hessischem Bergland und
Thüringer Wald in der geographischen Mitte Deutschlands.
Bedingt durch die lange Zugehörigkeit zu den Besitztümern der Mainzer Erzbischöfe und dem damit verbundenen Katholizismus im ansonsten protestantischen Umfeld bildete sich ein spezifischer Charakter der Stadt- und Dorflandschaft heraus.
Die typischen Sitten und Gebräuche haben ihre Wurzeln in der Gläubigkeit der Einwohner und der engen Verbundenheit zu den Traditionen der Kirche.
So sind die verschiedensten kirchlichen Feste oder Wallfahrten Höhepunkte des Lebens in den
Städten und Dörfern des Eichsfeldes.
Zwischen dem Hülfensberg im Südosten und der Burg Hanstein im Nordwesten bieten das Werraland und das angrenzende Bergland eine Fülle natürlicher Schönheiten, die den reizvollen Rahmen für eine tausendjährige Kulturlandschaft mit lieblichen Orten und bedeutenden historischen Bauwerken bilden.
Romantische Burgen und Schlösser, idyllisch gelegene Klöster und Kapellen, majestätische
Kirchen und malerische Fachwerkhäuser prägen die sanfte Hügel- und Berglandschaft.
Immer mehr Wanderer und Radfahrer entdecken diese Region, abseits der großen Touristenzentren, wo man dem Gast noch besondere Aufmerksamkeit entgegenbringt.
Einst warb der Lyriker Theodor Storm, welcher 8 Jahre seines Lebens im Eichsfeld verbrachte: "Kommen Sie mal her. Es ist hier in der Tat reizvoll zu leben"